Eutelsat bestellt 229 weitere Satelliten für die OneWeb-Konstellation
Der Betreiber Eutelsat hat bei Airbus Defence and Space 229 weitere Satelliten für seine Konstellation OneWeb bestellt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bei dem Hersteller bestellten Satelliten dieser Reihe auf 669.
Ersatz für die erste Generation
Die Konstellation umfasst nach Angaben des Betreibers über 600 Satelliten, die in zwölf Bahnebenen in rund 1.200 Kilometern Höhe kreisen und weltweit Verbindungen mit geringer Verzögerung bereitstellen. Die ersten Exemplare nähern sich dem Ende ihrer Lebensdauer. Anders als ein einzelner großer Satellit in geostationärer Bahn, der zwei Jahrzehnte arbeiten kann, sind Satelliten in niedriger Umlaufbahn kleiner ausgelegt und werden nach einigen Jahren ersetzt. Ein Betreiber muss deshalb fortlaufend nachbestellen, wenn der Dienst nicht abreißen soll. Die neue Charge löst die ältesten Exemplare schrittweise ab. Unterzeichnet wurde zunächst eine Freigabe für die ersten Fertigungsschritte.
Mehr Rechenleistung an Bord
Technisch unterscheiden sich die neuen Satelliten von ihren Vorgängern. Sie erhalten nach Angaben des Herstellers digitale Kanalisierer, also Baugruppen, die das empfangene Funkspektrum an Bord in einzelne Kanäle zerlegen und neu zuordnen können. Damit lässt sich die verfügbare Übertragungskapazität im Betrieb dorthin lenken, wo gerade Bedarf besteht, statt sie fest auf Regionen aufzuteilen. Außerdem ist Platz für zusätzliche Nutzlasten vorgesehen, die neben der eigentlichen Aufgabe mitfliegen. Gefertigt wird in Toulouse. Für die europäische Raumfahrtindustrie ist der Auftrag insofern von Bedeutung, als die Serienfertigung kleiner Satelliten andere Verfahren verlangt als der Bau einzelner Großsatelliten. Hinzu kommt, dass eine Konstellation dieser Größe fortlaufend Nachschub braucht und damit eine dauerhafte Auslastung der Fertigung schafft, statt einzelner Aufträge mit langen Pausen dazwischen. Die ausgemusterten Satelliten müssen ihrerseits aus der Bahn gebracht werden, damit die Zahl der Objekte im Orbit nicht mit jeder Erneuerung weiter steigt.
(Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI erstellt.)

