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Preparing for Green Aviation

DGLR und AAE präsentieren gemeinsames Positionspapier zu einer grüneren Luftfahrt in Zeiten der Coronakrise


Die Verkehrsluftfahrt steht aktuell vor zwei großen Herausforderungen: Neben der Coronakrise und ihren enormen wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie und die Fluggesellschaften soll der Luftverkehr angesichts des fortschreitenden Klimawandels so schnell wie möglich umweltfreundlicher werden. In ihrem ersten gemeinsamen Positionspapier geben die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) und die französische l‘Académie de l’Air et de l’Espace (AAE) Empfehlungen, wie die Luftfahrtbranche diese Herausforderungen bewältigen kann. Das Dokument steht Ihnen hier zur Verfügung.

Interview: Die Luftfahrt in Zeiten der Coronakrise

Interview: Die Luftfahrt in Zeiten der Coronakrise


Die Luftfahrt steckt in der Krise: Nach wochenlangem „Lockdown“ kommt der Luftverkehr in Deutschland nur langsam wieder in Gang und Hygiene- und Abstandsregeln stellen das Fliegen vor ganz neue technische und logistische Aufgaben. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) hat für ihr Mitgliedermagazin „Luft- & Raumfahrt“ mit hochrangingen Vertretern aus Luftfahrtforschung, -industrie und -verkehr gesprochen, um einen Überblick über die Lage zu geben und die aktuellen Herausforderungen aufzuzeigen.

Rainer von Borstel, CEO Diehl Aviation, Prof. Rolf Henke, Vorstand Luftfahrt beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Dr. Mirko Hornung, Professor für Luftfahrtsysteme an der Technischen Universität München, Dr. Detlef Kayser, Vorstandsmitglied „Airline Resources & Operations Standards“ bei Lufthansa und Grazia Vittadini, CTO Airbus, haben die Fragen der DGLR beantwortet.

REUSS Jahrbuch der Luft- und Raumfahrt 2020

REUSS Jahrbuch der Luft- und Raumfahrt

Mit Beginn des Jahres 2018 hat die DGLR die Veröffentlichung des REUSS Jahrbuchs übernommen.

Seit 69 Jahren ist das REUSS Jahrbuch das Basismedium der Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über 10.000 Adressen der Branche aktuell, vollständig und im Zusammenhang dargestellt, machen "den REUSS" zu dem Arbeitsmittel für Entscheider, Journalisten und Interessierte.

Dr. Sigmund Jähn - Es zog mich zu den Sternen...

"Es zog mich zu den Sternen..."

Im Gedenken an Dr. Sigmund Jähn veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Artikel, der anlässlich des 40. Jubiläums seines Weltraumflugs in der Ausgabe 4/2018 im DGLR-Mitgliedermagazin "Luft- und Raumfahrt" erschienen ist.

Am 26. August 1978 um 14:51 Uhr UTC startete ein Sojus-Raumschif zur sowjetischen Raumstation Salut 6. Mit an Bord: der sowjetische Kommandant Waleri Bykowski und der erste Deutsche im All, Sigmund Jähn. Vor 40 Jahren verbrachte dieser knapp fünf Tage an Bord der Raumstation, führte dort verschiedene Experimente durch und schrieb Geschichte. Spätestens seit Jähns Dokumentation seines Flugs und den Vorbereitungen dazu in seinem Buch „Erlebnis Weltraum“ aus dem Jahr 1983 sind neben seinem Double Eberhard Köllner zumindest zwei weitere ausgeschiedene „Anwärter“ aus der von ihm erwähnten Zahl von 16 Kandidaten näher bekannt. Insgesamt kamen neun Bewerber in die engere Auswahl. Ausführliche Gespräche und Auskünfte von den ehemaligen Ofizieren Eberhard Golbs, Wolfgang Wehner, Peter Misch, Eberhard Köllner und dem betreuenden Arzt Dr. Hans Haase bieten neue Einblicke in den Auswahlprozess zum ersten deutschen Kosmonauten.

Luft- und Raumfahrt 04/2018 - "Es zog mich zu den Sternen"

(PDF-Dokument, 1,01 MB)

Virtuelle Realität im digitalen Designprozess von Flugzeugkabinensystemen

Aktuelle DGLR-Publikation - Publiziert am: 04.12.2020

Virtuelle Realität im digitalen Designprozess von Flugzeugkabinensystemen

Die fortschreitende Digitalisierung in der Entwicklungsphase von Systemen führt zu immer kürzeren Entwicklungszeiten und geringeren Kosten. Dafür werden die Anforderungen und Regeln an die jeweiligen Systeme sowie das Expertenwissen für die Designauslegung gesammelt und formalisiert. Das entstandene digitalisierte Wissen anschließend miteinander zu verbinden und in Abhängigkeit zueinander zu setzen stellt dabei die Herausforderung dar. Hierbei kommen unterschiedliche Methoden und Modellierungssprachen des interdisziplinären Ansatzes des Systems Engineerings (SE) zum Einsatz. Dadurch wird das formalisierte Expertenwissen verschiedener Disziplinen zueinander in Beziehung gesetzt und die generierte Wissensdatenbank ermöglicht eine automatisierte Anordnung der Kabinensysteme. Zur Visualisierung der Ergebnisse werden diese anschließend in der Virtuellen Realität (VR) dargestellt. Diese Technologie ermöglicht verschiedene neue Kabinendesigns kostengünstig zu iterieren, zu bewerten und zu optimieren, bevor die Konzepte in einem echten Prototyp validiert werden. Zudem können durch einen VR-Aufbau die Kommunikation zwischen den Forschungspartnern verbessert werden und alle Beobachter direkt am Bewertungs- und Optimierungsprozess teilnehmen. Das angewandte Vorgehen sowie die verwendeten Methoden werden in diesem Paper vorgestellt.

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