DGLR-HIGHLIGHTS

DGLR-AKTUELL

Whitepaper:
Ökoeffiziente Material- und Prozesstechnologien für die Luft- und Raumfahrt von morgen


Der Fachbereich "Werkstoffe - Verfahren - Bauweisen" der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) hat sich zum Ziel gesetzt, den vorwettbewerblichen Austausch und die Diskussionen von Luft- und Raumfahrzeugherstellern, -zulieferern und KMU sowie ihren Forschungspartnern aus der Wissenschaft zu ökoeffizienten Material- und Prozesstechnologien weiter zu verbessern. In einer Arbeitsgruppe mit Vertretern namhafter Hersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen hat der DGLR-Fachbereich in gemeinsamen Workshops Herausforderungen, Schlüsseltechnologien und mögliche Lösungsansätze sowie wichtige Handlungsempfehlungen für ökoeffiziente Material- und Prozesstechnologien der Zukunft identifiziert.

Das vorliegende White Paper fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen.

Preparing for Green Aviation

DGLR und AAE präsentieren gemeinsames Positionspapier zu einer grüneren Luftfahrt in Zeiten der Coronakrise


Die Verkehrsluftfahrt steht aktuell vor zwei großen Herausforderungen: Neben der Coronakrise und ihren enormen wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie und die Fluggesellschaften soll der Luftverkehr angesichts des fortschreitenden Klimawandels so schnell wie möglich umweltfreundlicher werden. In ihrem ersten gemeinsamen Positionspapier geben die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) und die französische l‘Académie de l’Air et de l’Espace (AAE) Empfehlungen, wie die Luftfahrtbranche diese Herausforderungen bewältigen kann. Das Dokument steht Ihnen hier zur Verfügung.

Interview: Die Luftfahrt in Zeiten der Coronakrise

Interview: Die Luftfahrt in Zeiten der Coronakrise


Die Luftfahrt steckt in der Krise: Nach wochenlangem „Lockdown“ kommt der Luftverkehr in Deutschland nur langsam wieder in Gang und Hygiene- und Abstandsregeln stellen das Fliegen vor ganz neue technische und logistische Aufgaben. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) hat für ihr Mitgliedermagazin „Luft- & Raumfahrt“ mit hochrangingen Vertretern aus Luftfahrtforschung, -industrie und -verkehr gesprochen, um einen Überblick über die Lage zu geben und die aktuellen Herausforderungen aufzuzeigen.

Rainer von Borstel, CEO Diehl Aviation, Prof. Rolf Henke, Vorstand Luftfahrt beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Dr. Mirko Hornung, Professor für Luftfahrtsysteme an der Technischen Universität München, Dr. Detlef Kayser, Vorstandsmitglied „Airline Resources & Operations Standards“ bei Lufthansa und Grazia Vittadini, CTO Airbus, haben die Fragen der DGLR beantwortet.

REUSS Jahrbuch der Luft- und Raumfahrt 2020

REUSS Jahrbuch der Luft- und Raumfahrt

Mit Beginn des Jahres 2018 hat die DGLR die Veröffentlichung des REUSS Jahrbuchs übernommen.

Seit 69 Jahren ist das REUSS Jahrbuch das Basismedium der Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über 10.000 Adressen der Branche aktuell, vollständig und im Zusammenhang dargestellt, machen "den REUSS" zu dem Arbeitsmittel für Entscheider, Journalisten und Interessierte.

Dr. Sigmund Jähn - Es zog mich zu den Sternen...

"Es zog mich zu den Sternen..."

Im Gedenken an Dr. Sigmund Jähn veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Artikel, der anlässlich des 40. Jubiläums seines Weltraumflugs in der Ausgabe 4/2018 im DGLR-Mitgliedermagazin "Luft- und Raumfahrt" erschienen ist.

Am 26. August 1978 um 14:51 Uhr UTC startete ein Sojus-Raumschif zur sowjetischen Raumstation Salut 6. Mit an Bord: der sowjetische Kommandant Waleri Bykowski und der erste Deutsche im All, Sigmund Jähn. Vor 40 Jahren verbrachte dieser knapp fünf Tage an Bord der Raumstation, führte dort verschiedene Experimente durch und schrieb Geschichte. Spätestens seit Jähns Dokumentation seines Flugs und den Vorbereitungen dazu in seinem Buch „Erlebnis Weltraum“ aus dem Jahr 1983 sind neben seinem Double Eberhard Köllner zumindest zwei weitere ausgeschiedene „Anwärter“ aus der von ihm erwähnten Zahl von 16 Kandidaten näher bekannt. Insgesamt kamen neun Bewerber in die engere Auswahl. Ausführliche Gespräche und Auskünfte von den ehemaligen Ofizieren Eberhard Golbs, Wolfgang Wehner, Peter Misch, Eberhard Köllner und dem betreuenden Arzt Dr. Hans Haase bieten neue Einblicke in den Auswahlprozess zum ersten deutschen Kosmonauten.

Luft- und Raumfahrt 04/2018 - "Es zog mich zu den Sternen"

(PDF-Dokument, 1,01 MB)

Permanente geometrische Digitalisierung der Flugzeugkabine zur Änderungsnachverfolgung

Aktuelle DGLR-Publikation - Publiziert am: 14.04.2021

Permanente geometrische Digitalisierung der Flugzeugkabine zur Änderungsnachverfolgung

Optische Messtechnik ermöglicht es, ein reales Produkt immer in dessen aktuellen Zustand, inkl. all seiner Details, zu digitalisieren. Dadurch lassen sich Abweichungen der Produkte durch die Fertigung erkennen und Änderungen der Objekte über den gesamten Lebenszyklus identifizieren. So kann die reale Welt, mit all ihren Fehlern und Ungenauigkeiten, digitalisiert und dadurch Abgleiche zwischen den physischen Objekten und den dazu gehörigen Computermodellen erstellt werden. Bei einer Anhäufung von gleichen Fehlern können diese im Entwurfsprozess berücksichtigt werden. In der Industrie 4.0 ist neben dem vernetzten Produkt auch die Vernetzung der Maschinen in der Produktion vorgesehen. Mit optischer Messtechnik sollen Kontrollmechanismen entwickelt werden, die die Maschinen in der robotergestützten Produktion überwachen, um die Integration und genaue Positionierung der Objekte und Systeme zu gewährleisten. Durch einen Abgleich der Geometrien in den 3D-Aufnahmen und einer Datenbank, die Computermodelle von Kabinensystemen enthält, sollen einzelne Objekte und Systeme erkannt und identifiziert werden. Dadurch lassen sich Abweichungen in der Geometrie oder der Position der Objekte automatisiert bestimmen. Mit 3D-Aufnahmen kann auch eine Schnittstelle zwischen der realen Welt und dem virtuellen Produkt geschaffen werden. So kann Kunden die Möglichkeit gegeben werden, ihre Flugzeugkabine, schon während der Produktion durch einen virtuellen Rundgang, z.B. in Virtual Reality, zu besichtigen und sich bestimmte Details, wie bspw. Fertigungsfehler, in vergrößerten 3D-Ansichten an deren Positionen anzeigen zu lassen. Dadurch erhalten sie ein größeres Verständnis der Beschreibung, Form und Lage eines Fehlers.

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