Airbus schließt Erprobung des Demonstrators Optimate ab
Airbus hat am 8. Oktober 2026 das Ende der Erprobungskampagne des Demonstrators Optimate bekannt gegeben. Untersucht wurde, wie weit sich der Ablauf vom Abstellplatz bis zum Abstellplatz am Ziel automatisiert unterstützen lässt. Der Schwerpunkt lag auf dem Rollen am Boden, auf Assistenz im Cockpit, auf dem Schutz der geplanten Flugbahn und auf digitaler Kommunikation. Anlass ist die Erwartung, dass sich die weltweite Verkehrsflugzeugflotte in den kommenden zwei Jahrzehnten nahezu verdoppelt und Flughäfen damit enger werden.
Vom Versuchsfahrzeug zum Flugzeug
Das Vorhaben lief in drei Stufen. Zuerst wurden Verfahren in der Simulation entwickelt, dann am Boden erprobt und zuletzt im Flug. Für die Bodenversuche diente ein vollelektrisches Versuchsfahrzeug mit einem nachgebildeten Cockpit, das auf den Rollwegen in Toulouse und Paris unterwegs war. Dabei kamen über 500 Stunden auf dem Vorfeld zusammen, verteilt auf drei Jahre. Die Flugerprobung mit einem A350-1000 umfasste 14 Stunden.
Sensorik, Assistenz und Verbindung
Für die Positionsbestimmung kombinierte das System Bildauswertung, Laserabtastung und Radar. Ergänzend wurde ein Verfahren der Quantensensorik erprobt, das eine Genauigkeit im Zentimeterbereich auch dort erlauben soll, wo kein Satellitensignal verfügbar ist. Eine Assistenzfunktion im Cockpit wertet Verkehrs-, Wetter- und Flughafendaten aus und schlägt Rollwege und Flugbahnen vor; die Besatzung kann sie jederzeit übergehen. Für die Verbindung am Boden wurde eine Kombination aus Mobilfunk, Satellitenverbindung und Flugfunk genutzt, um Funklöcher auf Flughäfen zu überbrücken.
Aus den Bodenversuchen nennt Airbus drei Ergebnisse: eine verbesserte Erkennung von Fahrbahnmerkmalen, eine Kalibrierung der Sensoren gegen tiefstehende Sonne und Hitzeflimmern sowie die Festlegung einer mitlaufenden Schutzzone gegen Zusammenstöße am Boden. Die Erkenntnisse sollen in laufende Entwicklungsprogramme einfließen. Ein Serienprodukt ist daraus zunächst nicht abgeleitet; Demonstratoren dieser Art dienen dazu, den Reifegrad einzelner Techniken zu bestimmen.
(Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI erstellt.)

