04.11.2026 - Allgemein, Raumfahrt

NASA verschiebt die Mondlandung auf Artemis IV und zieht den Termin auf 2028 vor

Die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat am 4. November 2026 Einzelheiten zu ihren Plänen für das Mondprogramm Artemis veröffentlicht. Der Behördenleiter Jared Isaacman und weitere Führungskräfte hatten die Pläne am 23. Oktober vorgestellt. Danach wird Artemis III im Jahr 2027 zu einem Testflug im Erdorbit, die Landung auf der Mondoberfläche soll bei Artemis IV im Jahr 2028 folgen. Vier Astronautinnen und Astronauten sollen bei Artemis III 14 Tage im Erdorbit bleiben.


Zwei Landefahrzeuge im Erdorbit erprobt

Der Ablauf von Artemis III sieht nach Angaben der Behörde vor, dass Blue Origin zunächst ein Testexemplar des Landefahrzeugs Blue Moon in den Erdorbit bringt. Anschließend startet eine Rakete vom Typ Space Launch System das Raumschiff Orion mit Besatzung, das an Blue Moon andockt. Danach bringt SpaceX ein Testexemplar der dritten Starship-Version in den Orbit, Orion koppelt ab und dockt dort an. Geprüft werden damit Annäherung, Andocken und Betrieb mit beiden Fahrzeugen, bevor sie zum Mond eingesetzt werden.

Für Artemis IV ist vorgesehen, dass Starship im Erdorbit betankt wird und Orion zum Mond bringt, während Blue Origin Transferstufen nutzt, um das Landefahrzeug Blue Moon Mark 2 auf den Weg zu bringen. Die Landungen sollen am Südpol des Mondes stattfinden.

Fertigung und Ausrüstung

Für die Hardware von Artemis III nennt die Behörde etwa halbierte Bearbeitungszeiten. Als Beispiel führt sie ein Bauteil einer Treibstoffleitung an, das intern in fünf Monaten neu konstruiert, gefertigt und geprüft wurde, zu etwa einem Zehntel der Kosten, die zuvor für eine Vergabe nach außen veranschlagt worden waren. Bei der Oberstufe der Trägerrakete prüft die Behörde zwei Optionen, die bisherige Interim Cryogenic Propulsion Stage und eine verlängerte Centaur V des Herstellers United Launch Alliance, um nicht von einer einzigen Lösung abhängig zu sein. Mit Axiom Space entsteht zusätzlich ein leichterer Anzug für die ersten Ausstiege, der etwa halb so schwer ist wie der größere Anzug. Der Programmmanager Jeremy Parsons begründet die stärkere Eigenfertigung damit, Kernkompetenzen im Haus aufzubauen.

Quelle: https://www.nasa.gov/missions/artemis/nasa-shares-plans-to-accelerate-artemis-return-to-moon/ 

(Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI erstellt.)