Zweiter Außenbordeinsatz: Ersatzantenne der Raumstation ist eingebaut
Eine Astronautin der Europäischen Weltraumorganisation ESA und ein Astronaut der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA haben am 25. August 2026 den Antennentausch an der Internationalen Raumstation abgeschlossen. Sophie Adenot und Anil Menon waren sechs Stunden und 30 Minuten außerhalb der Station im Einsatz.
Eine Reserve aus dem Jahr 2009
Beim ersten Ausstieg am 18. August hatten die beiden eine ausgefallene Antenne ausgebaut, für den Einbau des Ersatzgeräts reichte die Zeit damals nicht. Diesen Teil holten sie nun nach. Montiert wurde eine Antenne für die Verbindung zur Erde, die seit 2009 als Reserve an Bord lagerte und nun am Gitterträger Z1 ihren Platz fand. Das Gerät wurde angeschlossen und in Betrieb genommen. Anschließend sicherten die beiden die defekte Antenne dauerhaft, entfernten die Transportsicherungen an den beweglichen Achsen, brachten eine Wärmeisolierung an und reinigten und schmierten die Gewindeeinsätze der Befestigungsbolzen. Solche Nacharbeiten sind nötig, weil Bauteile im Vakuum und im ständigen Wechsel zwischen Sonne und Erdschatten fest sitzen können.
Was die Antenne leistet
Die Antenne gehört zum Funksystem, über das die Station große Datenmengen zur Erde überträgt. Dazu zählen Messwerte aus Versuchen, Videobilder und die Sprechverbindung zur Besatzung. Die Verbindung läuft nicht direkt zu einer Bodenstation, sondern über Relaissatelliten in einer hohen Umlaufbahn. Dieser Umweg ist nötig, weil die Station in rund 400 Kilometern Höhe eine einzelne Bodenstation jeweils nur wenige Minuten lang sieht. Die ausgetauschte Antenne konnte den Relaissatelliten seit November 2025 nicht mehr folgen, wodurch ein Teil der Übertragungskapazität fehlte. Mit dem Einsatz ist die volle Kapazität wiederhergestellt. Es war der 283. Außenbordeinsatz zur Errichtung, Wartung und Erweiterung der Raumstation und der 32. eines europäischen Besatzungsmitglieds. Adenot kommt nach zwei Ausstiegen auf zwölf Stunden und 53 Minuten Arbeitszeit im freien Raum. Für sie war es der erste und der zweite Ausstieg ihrer Laufbahn.
(Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI erstellt.)

