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09.11.2017 - Rubrik: Wirtschaft/Technik

Airbus unterzeichnet In-Orbit-Demonstrationsvertrag mit ESA

Paris, 09/11/2017 – Airbus Defence and Space und die Europäische Weltraumorganisation ESA haben einen Vertrag über einen In-Orbit-Demonstrator im Rahmen des ESA-Pioneer-Programms Advanced Research in Telecommunications Systems (ARTES) unterzeichnet.

Bild: ESA

Das In-Orbit-Projekt, auch IODA – In-Orbit Demonstrator by Airbus – genannt, umfasst die Entwicklung der wichtigsten Elemente einschließlich Infrastruktur (Satellit, Nutzlast und Bodensegment), den Start eines ersten Satelliten und die Validierung des Gesamtsystems in einem Multimissionsszenario. Ziel von IODA ist es, einen Komplettservice für die In-Orbit-Validierung und/oder für den (technologie- oder servicebasierten) Machbarkeitsnachweis („Proof of Concept“) in einer realen Einsatzumgebung anzubieten, und somit die Aussichten für den Markterfolg wesentlich zu verbessern.

Arnaud de Rosnay, Head of Telecom Satellites bei Airbus, sagte: „Die Partnerschaft mit der ESA sollte die künftige In-Orbit-Validierung neuer Konzepte, Systeme und Technologien erheblich erleichtern, die auf die erprobte OneWeb-Technologie setzen. Die Lösung wird nicht nur für alle europäische Satellitenhersteller verfügbar sein, sondern auch nachgelagerten New-Space-Unternehmen als Ressource zur Erprobung und Risikominimierung ihrer neuen Technologien und Missionskonzepte im Orbit dienen. Unser Ziel ist es, bestehenden Unternehmen und Neueinsteigern im Raumfahrtsektor die Validierung ihrer Missionen zu erleichtern. Zu diesem Zweck bieten wir ihnen unsere Expertise und Beratung an, die sich von Kenntnissen über Nutzlastarchitektur, über innovative, automatisierte Integrationsprozesse bis hin zur Unterstützung von Bodensegmenten, Betrieb und End-to-End-Systemen erstreckt.“

Magali Vaissiere, ESA-Direktorin für Telekommunikation und integrierte Anwendungen, sagte: „Das ESA-Pioneer-Programm unterstützt die Entstehung kommerzieller Einheiten in Europa, die in der Lage sind, öffentlichen und privaten Kunden im Bereich Satellitentelekommunikation schnellen und günstigen Zugang zum Weltraum anzubieten. Dieses Programm schafft neue Möglichkeiten für etablierte, wie auch für neue Akteure auf dem sich schnell ändernden und umkämpften Satcom-Markt. Das Airbus IODA-Projekt bestätigt die starke Unterstützung unserer Mitgliedsstaaten und unserer Industrie für diese Initiative.“

Das Pioneer-Partnerprogramm der ESA soll die Entstehung von Raumfahrtanbietern (Space Mission Providers – SMP) erleichtern, die öffentlichen und privaten Kunden schnellen und kostengünstigen Zugang zum Weltraum anbieten können.

Quelle: http://www.airbus.com/newsroom.html