DGLR-News Meldung

18.12.2018 - Rubrik: Wirtschaft/Technik

Boeing schließt NATO AWACS-Upgrades ab

Boeing hat das letzte von 14 mit Avionik und digitalem Cockpit modernisierte Airborne Warning and Control System (AWACS) Flugzeug an die North Atlantic Treaty Organization (NATO) im bayerischen Manching ausgeliefert. Mit dieser Lieferung wird sichergestellt, dass die NATO AWACS den aktuellen und zukünftigen Flugsicherungs- und Navigationsanforderungen entspricht.

Bild: Boeing

In jedem Flugzeug wurden fünf vollfarbige digitale Displays eingebaut, die die Anzeigen aus den 1970er Jahren ersetzen und den Besatzungsmitgliedern individuell konfigurierbare Triebwerks-, Navigations- und Radardaten liefern. Diese digitalen Fähigkeiten ermöglichen es der NATO auch, die Aufgaben der Besatzungen zu konsolidieren.

„Das Modernisierungsprojekt Communication Navigation Surveillance / Air Traffic Management (CNS/ATM) ermöglicht es der NATO E-3A Flotte, gegenwärtige und zukünftige Anforderungen des europäischen Luftverkehrsmanagements zu erfüllen", so Brigadegeneral Mike Hain, General Manager der NATO Airborne Early Warning and Control Programme Management Agency.

Das erste modernisierte NATO AWACS-Flugzeug wurde in den Boeing-Werken in Seattle modifiziert und im November 2016 an die NATO ausgeliefert. Die restlichen 13 Flugzeuge wurden im bayerischen Manching modernisiert.

„Wir freuen uns sehr, dieses letzte modernisierte AWACS an die NATO zu liefern und sind stolz auf unsere Partnerschaft", sagte Scott Johnson, CNS/ATM-Manager bei Boeing. „Die modernisierte AWACS-Ausrüstung spart Kosten ein und steigert die Effizienz, sodass die NATO ihre wichtigen Missionen über viele Jahre hinaus durchführen kann."

Die AWACS-Flotte der NATO ist die erste integrierte, multinationale Flugeinheit der Allianz. Sie ermöglicht schnelle Einsatzbereitschaft, luftgestützte Überwachung sowie Command and Control für NATO-Einsätze.

Über Boeing Deutschland

Boeing beschäftigt in Deutschland nahezu 1000 direkte Mitarbeiter an 12 Standorten und trägt mit einem etablierten Netzwerk an Partnern und Zulieferern zu vielen tausend weiteren hochqualifizierten Arbeitsplätzen in Deutschland bei. Boeing und seine Lieferketten-Partner beziehen bei fast 100 deutschen Zulieferunternehmen Systemlösungen, Technologien, Komponenten und Dienstleistungen für nahezu 1,2 Milliarden Euro jährlich. Mit zwei Forschungsstandorten in Deutschland, dem Research & Technology Office in München und dem Digital Aviation & Analytics Lab in Neu-Isenburg bei Frankfurt sowie einem wachsenden Portfolio an Forschungs- und Technologieprojekten mit deutschen Partnern trägt Boeing zur regionalen Wertschöpfung und zur Technologieentwicklung der Branche bei.

Quelle: http://www.boeing.de/presse/pressemitteilungen/2018/dezember/boeing-schlie