Der IACE 2012 wird im Zeitraum vom 17. Juli bis 1. August 2012 stattfinden. In dieser Zeit werden 11 deutsche Jugendliche die Länder Frankreich, Großbritannien, Israel, Niederlanden, Schweiz, Belgien, Kanada und die USA kennenlernen. Das Programm in den Gastländern besteht aus offiziellen Anlässen, wie z. B. Empfänge und formallen Abendessen, halboffizielle Veranstaltungen, wie Firmen- u. Truppenbesuche, sowie Städtebesichtigungen und reinen Freizeitveranstaltungen. Für die offiziellen und halboffiziellen Veranstaltungen werden durch die DGLR ein Blazer, Flieger- und Polohemden zur Verfügung gestellt. Für die Teilnahme ist ein Eigenbeitrag von 550,-- Euro zu leisten. Alle weiteren Kosten und Aufwendungen werden durch den Veranstalter getragen. Zu einem Informationsgespräch bei der DGLR werden die Jugendlichen im Juni 2012 eingeladen.
Spirit fixiert Airbus-Großauftrag
Spirit Airlines hat bei Airbus 75 Single-Aisle-Maschinen fest in Auftrag gegeben, darunter 45 Flieger der neuen spritsparendenVersionA320neo(„newengineoption“). Die entsprechende Grundsatzvereinbarung wurde bereits auf derDubai Airshow im November bekannt gegeben. Der Auftrag von Spirit über 45A320neowurde im Dezember erteilt. Mit der Bestätigung der Order von weiteren 30A320im Januar steigt die Gesamtzahl der von Spirit fest bestellten Flugzeuge auf 75, wie Airbus bekannt gab. Eine Triebwerkswahl hat die amerikanischeBillig-Fluglinienoch nicht getroffen. Zur Auswahl stehen dasLeap-Xvon CFM und dasPW1100Gder United-Technologies-Sparte Pratt & Whitney. Spirit will die neuen Maschinen in ihrem wachsenden Streckennetz in den Vereinigten Staaten, im karibischen Raum und in Lateinamerika einsetzen.
Baldige Einigung im Fluglärmstreit?
Deutschland und die Schweiz wollen sich bis zum Sommer auf einen Fluglärm-Staatsvertrag einigen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seine Schweizer Kollegin DorisLeuthard(CVP) verständigten sich nun am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos auf die Grundzüge des geplanten Vertrags und unterschrieben eine gemeinsame Absichtserklärung. Diese werde nun konkretisiert, teilten die Ministerien beider Länder mit. Die deutsche und die schweizerische Regierung wollen demnach den Staatsvertrag bis zum Sommer unterschrieben haben. „Die Vorbereitungen des Staatsvertrages werden jetzt mit hoher Priorität vorangetrieben“, sagte Ramsauer. Schon in den letzten Wochen seien die Gespräche intensiviert worden. Einen Zeitplan der weiteren Verhandlungen nannten die beiden Minister nicht.
DFS testet neue Verfahren in Frankfurt
Noch im Februar soll an zwei Testtagen der kontinuierliche Sinkflug einzelner Flieger am Airport Frankfurt beginnen, kündigte die Deutsche Flugsicherung (DFS) nun an. Piloten und Lotsen seien entsprechend informiert worden. Beim„ContiniousDescent Approach“ lassen sich die Flugzeuge fast ohne Zwischenschub und damit auch leiser aus größerer Höhe sinken. Dieses Verfahren ist allerdings wegen des großenKontrollaufwandsund der großen Sicherheitsabstände zu anderen Maschinen nur in verkehrsschwachen Zeiten einsetzbar, wie DFS-Chef Dieter Kaden einräumte.
Mehr Passagiere an Berlins Flughäfen
Der Fluggast-Boom an den Berliner Airports hält weiter an. Die Betreiber zählten im Januar über 1,62 Millionen Touristen und Geschäftsreisende in Tegel und Schönefeld. Das seien 4,8 Prozent mehr Flugpassagiere als im Januar vergangenen Jahres, teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg mit. Mit über 1,14 Millionen flogen die meisten Fluggäste weiter vom Flughafen Tegel. Im Vergleich zum Januar 2011 entspricht dies einem Zuwachs von 8,1 Prozent. In Schönefeld starteten und landeten dagegen nur knapp 480.000 Fluggäste. Das waren 2,2 Prozent weniger als im vergangenen Januar.
Taxifahrer streiten über BER-Tarife
Wer am Airport in Schönefeld in ein Taxi steigt, sollte auf das Auto-Kennzeichen achten. Eine Fahrt mit einem Berliner Taxi ins Zentrum der Hauptstadt ist derzeit deutlich günstiger als mit einem aus Brandenburg. Die unterschiedlichen Tarife sind eher geschäftsschädigend, weil sie die Kunden verwirren. Die Taxiverbände wollen daher eine Lösung finden. Viel Zeit bleibt nicht, denn in gut vier Monaten öffnet der neue Hauptstadtairport. Bis dahin müssen auch noch viele andere Fragen geklärt werden.
Münchner Startbahngegner haben 30.000 Unterschriften beisammen
Genau drei Monate nach Beginn des Bürgerbegehrens hat das Bündnis gegen die dritte Startbahn am Münchner Airport die notwendige Marke von 30.000 Unterschriften erreicht, um einen Bürgerentscheid über den Ausbau zu erzwingen. Da aber wahrscheinlich nicht alle Unterschriften gültig seien, werde noch zwei Wochen „mit Hochdampf“ weiter gesammelt, sagte Bündnissprecher Michael Piazolo (Freie Wähler). Piazolo zufolge mussten die Aktivisten in München viel Überzeugungsarbeit leisten, weil der Airport weit vor den Toren der Stadt liegt. „Der Lärm betrifft viele Münchner nicht. Die Leute können vor allem mit den Dingen etwas anfangen, die sie unmittelbar angehen. „Deshalb sei mit Sachargumenten aufgeklärt und an die Solidarität mit den Bürgern vor Ort appelliert worden.
München - Stadtrat billigt Ratsbegehren
Der Münchner Stadtrat hat nun grünes Licht für ein Ratsbegehren über den Bau einer dritten Startbahn am Airport gegeben. Das Plenum billigte auch den 17. Juni als Termin für die Abstimmung, wie ein Sprecher der Stadt sagte. CSU, SPD und Projektgegner hatte sich auf dieses Datum für Rats- und Bürgerbegehren geeinigt, um die Bürger nicht zweimal an die Urnen rufen zu müssen. Bei der Abstimmung hatten die Stadträte der Grünen, der Linken und der ÖDP nach Angaben des Stadtsprechers gegen das Ratsbegehren gestimmt. Die Initiative kam von der CSU, die Münchner SPD hat sich angeschlossen. Beide Parteien unterstützen die Planungen für das 1,2 Milliarden Euro teure Projekt.
Mehr Frachtflüge am Flughafen Hahn erwartet
Der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) rechnet mit einem dauerhaften Nachtflugverbot in Frankfurt und viel mehr Frachtumschlag am Airport Hahn. „Ich glaube, dass das Bundesverwaltungsgericht im Streit um den Fluglärm des Rhein-Main-Gebiets im Sinne der Bürger entscheiden wird“, sagte er. „Dann müssen die nächtlichen Frankfurter Frachtflüge anders organisiert werden.“ Der Hunsrück-Flughafen Hahn habe hier die besten Karten.
Hochtief sucht weiter nach Flughafenkäufer
Der Essener Baukonzern Hochtief sucht weiter nach einem Käufer für seine Flughafensparte. Der Verkauf bleibe ein strategisches Ziel, sagte Vorstandschef Frank Stieler. Hochtief wolle sich von der ganzen Sparte trennen und nicht einzelne Airportbeteiligungen verkaufen. Der französische Baukonzern Vinci habe gerade erst sein Interesse bestätigt. Hochtief hatte gehofft, den Verkauf noch im letzten Jahr abschließen zu können. Die gesamtwirtschaftliche Situation habe aber Auswirkungen auf das Bieterverfahren, sagte Stieler. „Ein Paket im Milliardenwert ist derzeit für jeden Investor eine komplexe Finanzierungsaufgabe.“ Hochtief hält Beteiligungen an sechs Airports, darunter Düsseldorf, Hamburg und Sydney.
Widerstand gegen Passagierdaten-Abkommen mit USA
Im Europaparlament regt sich Widerstand gegen das Abkommen zur Weitergabe von Flugpassagierdaten zwischen der Europäischen Union und den USA. Es sei „zutiefst enttäuschend, dass die Verhandlungen nicht zu einem Abkommen geführt haben, das europäische Standards für Grundrechte respektiert“, kritisierte die Berichterstatterin für das EU-Parlament, die niederländische Liberale Sophie in't Veld. Sie empfahl den Abgeordneten, das Abkommen abzulehnen. Die EU-Länder hatten der von der EU-Kommission ausgehandelten Vereinbarung im Dezember mehrheitlich zugestimmt.
Airlines verklagen Fluglotsen
Wegen der Streikdrohungen der Fluglotsen im letzten Sommer verklagen drei große Fluglinien die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) auf 3,2 Millionen Euro Schadensersatz. Lufthansa, Air Berlin undRyanairverweisen auf Schäden, die der Arbeitskampf angeblich verursacht habe. Die Lotsen hatten letztlich gar nicht gestreikt. Allein wegen der Streikdrohung hätten die Flugpassagiere massenhaft ihre Buchungen storniert, heißt es in der Klageschrift. Die Arbeitskampftaktik der Lotsen, die zudem rechtswidrige Ziele verfolgt hätten, sei „wirtschaftlich gezielt“ gegen die Airlines gerichtet gewesen und habe wie eine „partielle Betriebsblockade“ gewirkt.
DAVVL veröffentlicht Vogelschlagzahlen
Der Deutsche Ausschuss zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr DAVVLe.V. hat vorläufige Vogelschlagzahlen für das vergangene Jahr publiziert. Demnach erreichten die Geschäftsstelle 976 Anzeigen über Vogel-Luftfahrzeug-Kollisionen. Sie stammten ausschließlich aus Cockpits von „D“ gekennzeichneten Flugzeugen. Allerdings rechnet das deutsche Vogelschlagkomitee noch mit mindestens 100 Nachmeldungen, die erfahrungsgemäß im Laufe des Folgejahres von Werften und Versicherern nachgereicht werden.
Nordwestbahn positiv für Lufthansa
Die Lufthansa erreicht, eigenen Angaben zufolge, an ihrem wichtigsten Drehkreuz nun regelmäßig mehr als 80 Prozent pünktliche Ankünfte. Das sei vergleichbar mit anderen Drehkreuzen im Wettbewerb wie Amsterdam, London-Heathrow oder München. Vor Inbetriebnahme der neuen Landebahn habe derPünktlichkeitswertin Frankfurt über 14 Prozentpunkte darunter gelegen. Mit der zusätzlichen Landebahn sind, nach Darstellung des größten Airportkunden,auch positiveEinflüsseauf die Umwelt verbunden. So fielen nunmehr viele der bislang notwendigen Warteschleifen über dem Rhein-Main-Gebiet weg, argumentierte die Lufthansa. Ihre Flieger müssten in der Luft tagtäglich zweieinhalb Stunden weniger warten als vor der Landebahneröffnung. Das habe in den drei Monaten knapp fünfeinhalb Tonnen Kerosin und 17,3 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden.
Air Berlin ab März Oneworld-Mitglied
Die zweitgrößte deutsche Fluglinie Air Berlin tritt am 20. März als Vollmitglied dem LuftfahrtbündnisOneworldbei. Diesen Termin gab das Unternehmen nun bekannt. Air Berlin habe nach einer umfassenden Prüfung durch British Airways grünes Licht für den Beitritt bekommen. Die zur Air Berlin Group gehörende österreichische Airline Niki wirdOneworldzur selben Zeit als angeschlossenes Mitglied („Affiliate“)beitreten.
Flugpreise müssen alle Gebühren und Zusatzkosten enthalten
Bei der Angabe von Flugpreisen im Internet müssen Fluglinien immer den korrekten Endpreis einschließlich aller Gebühren und Zuschläge aufführen. Das Berliner Kammergericht wertete Preisangaben der Fluglinien Air Berlin undRyanairim Internet als unvollständig und irreführend, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nun mitteilte. Die Richter hätten damit zwei Klagen der Verbraucherschützer stattgegeben. Bei Air Berlin wird den Kunden nach der Eingabe von Datum, Abflug- und Zielort in dieBuchungsmaskeeine Tabelle mit den Preisen ausgewählter Flüge gezeigt, die weder Steuern, Flughafengebühren noch den Kerosinzuschlag enthalten. Auch die Servicegebühr für die Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte fehlt an dieser Stelle. Der Gesamtpreis sei nur für einen angeklickten Flug und nur unter der Preistabelle aufgeführt, kritisierte dervzbv.
Ryanair erhöht Jahresprognose
Die irische Billigairline Ryanair hat dank des verkleinerten Winterflugplans die Jahresprognose erhöht. Der Überschuss soll im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende März) bei 480 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen mit. Bisher hatten die Iren 440 Millionen Euro angepeilt. In diesem Winter ließ Ryanair 80 Flugzeuge am Boden, um die Kosten zu verringern. Zudem erhöhte das Unternehmen seine Preise im Schnitt um 17 Prozent. Im dritten Quartal, welches am 31. Dezember endete, verzeichnete Ryanair einen Überschuss von 14,9 Millionen Euro, verglichen mit einem Vorjahresverlust von 10,3 Millionen Euro.
American Airlines streicht 13.000 Stellen
Die Insolvenz der US-Airline American Airlines dürfte knapp 13 000 Mitarbeiter den Job kosten. Diese Zahl nannte Konzernchef Tom Horton bei einem Treffen mit Gewerkschaftsvertretern, bei dem er seinen Plan zur Rettung der verlustreichen Airline vorstellte. Demnach trifft es die Mechaniker und Mitarbeiter in der Gepäckabfertigung besonders hart. Auch 2.300 Flugbegleiter und 400 Piloten sollen gehen.
Falcon - Messflüge in malaysische Gewitterstürme
Die Küstengebiete von Malaysia sind wichtige Quellgebiete von natürlichen biogenen Halogenverbindungen, die die Ozonschicht schädigen können. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Kooperation mit Partnern im Projekt SHIVA (Stratospheric ozone: Halogen Impacts in a Varying Atmosphere). Messflüge mit dem DLR-Forschungsflugzeug Falcon zeigten zudem, dass die gewaltigen tropischen Gewitter diese Halogenverbindungen in die obere Troposphäre transportieren - von wo aus sie in den Bereich der Ozonschicht gelangen können. Durchgeführt wurden die Messungen im November und Dezember 2011.
Ein dunkler Fleck auf dem Mars - Die Region Syrtis Major
Hobby-Astronomen, die den Mars gelegentlich durch das Okular ihres Teleskops betrachten, ist die Region Syrtis Major bestens vertraut: Die Vulkanregion ist bei guten Sichtbedingungen als dunkler Fleck auf der Marsscheibe relativ leicht zu identifizieren. Dabei handelt es sich um eine große Vulkanprovinz knapp nördlich des Äquators mit einer Ausdehnung von rund 1300 Kilometern x 1500 Kilometern – das entspricht etwa der Hälfte der Fläche Europas. Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene hochauflösende Stereokamera HRSC auf der ESA-Raumsonde Mars Express nahm Anfang Juni 2011 während Orbit 9487 einen 90 Kilometer mal 180 Kilometer großen Ausschnitt von Syrtis Major in einer Auflösung von knapp 19 Metern pro Bildpunkt auf.
Neue Business Incubation Zweigstellen in Deutschland
Das ESA Business Incubation Centre (BIC) in Oberpfaffenhofen passt derzeit seine Kapazitäten an, um jährlich 20 neue Start-up-Unternehmen zu unterstützen. Die Außenstellen Berchtesgadener Land und Nürnberg wurden Ende Januar offiziell eröffnet. Im Rahmen dieser Erweiterungen wurde das ESA Business Incubation Centre (BIC) Oberpfaffenhofen in ESA BIC Bavaria umgetauft. Es ist Teil des ESA BIC Netzwerks mit Standorten in Deutschland, Italien, England, den Niederlanden und Belgien.
ISS-Umlaufbahn außerplanmäßig um 1,7 Kilometer angehoben
Die Umlaufbahn der Internationale Raumstation ISS ist in der Nacht zum Sonntag vergangener Woche um 1,7 Kilometer angehoben worden. Dafür seien die Triebwerke des russischen Swesda-Moduls für gut eine Minute gezündet worden. Mit dem „außerplanmäßigen“ Manöver sei die Station den Trümmern eines chinesischen Wettersatelliten ausgewichen. Die ISS umkreise die Erde nunmehr auf einer mittleren Bahnhöhe von 391,6 Kilometern. Eine ursprünglich für Anfang Februar geplante Bahnkorrektur wurde abgesagt. Bereits Mitte Januar musste die Station amerikanischem Weltraumschrott ausweichen.
Bremer OHB schnappt EADS den Auftrag für die Galileo-Satelliten weg
Das Bremer Unternehmen OHB hat einen neuen EU-Auftrag für acht Galileo-Satelliten erhalten und sich damit gegen den EADS-Konzern durchgesetzt. Der Auftragswert liegt bei 250 Millionen Euro, wie EU-Industriekommissar Antonio Tajani mitteilte. Ein Vertrag zwischen OHB und der europäischen Weltraumorganisation ESA sei am selben Tag unterschrieben worden. Bereits vor zwei Jahren hatten die Bremer den Zuschlag für 14 Satelliten im Wert von 566 Millionen Euro an Land gezogen. Damit baut das mittelständische Unternehmen insgesamt 22 Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo.
Russland verschiebt den nächsten bemannten Flug ins All
Russlandverschiebt den nächsten bemanntenFlugzur Internationalen Raumstation (ISS) um mindestens einen Monat. Der Abteilungsleiter für die bemannte Raumfahrt bei der russischen RaumfahrtagenturRoskosmos,AlexejKrasnow, sagte nun zurBegründung, die eigentlich zurWiederverwendungvorgesehene Sojus-Kapsel sei bei Tests nichthermetisch dichtgewesen. So müsse auf eine andere Kapsel zurückgegriffen und der bevorstehende Starttermin verschoben werden.
Internationale Kooperation unter Leitung des DLR nimmt Arbeit auf
Wann genau der letzte große Einschlag eines Asteroiden auf der Erde geschah, ist unklar. Einschlagskrater aber gibt es viele, zum Beispiel das Nördlinger Ries in Bayern. Dass in Zukunft weitere Kollisionen folgen werden, ist sich Alan Harris, Asteroidenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), sicher. In den nächsten dreieinhalb Jahren leitet er die im Januar 2012 gegründete internationale Kooperation "NEOShield" (Near Earth Object) - insgesamt 13 Partner aus Forschung und Industrie werden gemeinsam erforschen, wie Einschläge von Asteroiden und Kometen verhindert werden können. Untersucht wird unter anderem die Möglichkeit, Asteroiden durch den Einschlag einer Raumsonde von ihrer bedrohlichen Bahn abzubringen. Die Europäische Union unterstützt das Projekt mit vier Millionen Euro. Weitere 1,8 Millionen Euro steuern die beteiligten Partner bei.
Deutsche Gesellschaft
für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V. (DGLR)