Geschichte

Mit ihrer über 100jährigen Geschichte ist die DGLR die älteste Luft- und Raumfahrtvereinigung Deutschlands. Diese Geschichte begann am 3. April 1912 in Berlin mit der Gründung der "Wissenschaftlichen Gesellschaft für Flugtechnik e.V.", aus der später die "Wissenschaftliche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt e.V." (WGLR) wurde.

Die DGLR hat dann als Nachfolgegesellschaft sowohl die Arbeit der WGLR als auch der "Deutschen Gesellschaft für Raketentechnik und Raumfahrt e.V." (DGRR) fortgeführt.

Mit dem Ziel, die Stimmen der in der Luftfahrt und der Raumfahrt engagierten Menschen zu einm gemeinsamen Sprachrohr zu vereinen und dadurch ein noch wirkungsvolleres Instrument der Meinungsbildung zu schaffen, haben sich die DGLR, die Hermann-Oberth-Gesellschaft e.V., die Gesellschaft für Raketentechnik und Weltraumfahrt e.V. und der Fachverband für Luftfahrt e.V. am 27. Juli 1993 zur Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V. zusammengeschlossen. Seitdem symbolisieren die in die offizielle Bezeichnung der Gesellschaft einbezogenen Namen der beiden weltbekannten deutschen Luft- und Raumfahrtpioniere das geschlossene Eintreten und Handeln einer großen Gemeinschaft für alle Bereiche und alle Anliegen der deutschen Luft- und Raumfahrt.

Als Mitglieder, Ehrenmitglieder oder Preisträger sind mit der DGLR weltbekannte Persönlichkeiten der Luft- und Raumfahrt verbunden, die mit ihren Namen und Leistungen für das Niveau der Gesellschaft und für die Motivation und die Arbeit ihrer Mitglieder stehen. Zu diesen Persönlichkeiten gehören unter vielen anderen Dr. Ludwig Bölkow, Wernher von Braun, Prof. Dr. Claude Dornier, Prof. Dr. Henrich Focke, Dr. Reinhard Furrer, Sir Frederick Handley Page, Prof. Dr. Dr. Theodor von Kármán, Dr. Ulf Merbold, Prof. Dr. Ernst Messerschmid, Dr. Hans J. Pabst von Ohain.

Video zum Festakt "100 Jahre DGLR"